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Dienstag, 13. Juli 2010

Marienkäfertotschläger!

HALLO LIEBE LEUTE! Heute Morgen fühle ich mich wieder frisch und unkompliziert. Es regnete während der Nacht. Heute ist es kühl und bequem.
Gestern war ein verschiedene Geschichte. Getrunken, rührselig und benebelt. In den vergangenen 12 Monaten sind 5, vielleicht 6 meiner Freunden gestorben. (Ich will nicht aufzählen.)
Mein Kopf ist ein Nest! Aber nicht mit Blaumeisebabys oder etwas shönes drin. Ein Nachtigallnest würde nett. Chogga, mein Nachbarnachtigall singt wundershön!
Ich meine: ich fühle mich beständig schuldig an idiotischen Dingen. Als ich 4 Jahre alt war, tötete ich versehentlich einen Marienkäfer, der ich in einem Glas mit Blätter usw als Haustier aufbewahrte. Das glas wurde zu heiß in der Sonne und der klitzekleine Käfer starb. Darüber war ich noch gestern schuldig. Und andere Sachen. Du musst verstehen dies ist nur selbstauferlegte psychologische Folter. Ein angeborener Teil der Depression.
Vor etwas 5 Jahre war ich ein bisschen paranoid und psychotisch. Und wann ich müde bin, spricht mein Hirrn noch die Blödheit. Stellen Sie vor ein Radio im Kopf, das zufällig Anzeigen spielt. Das höre ich noch im Kopf, wann ich müde bin. Nich "Stimmen" soviel als laute Denken. Aber es fühlt mehr wie hören als denken.
Gestern nahm ich Heroin genug den ganzen Tag lang unbewußt zu bleiben. Nicht sehr viel Heroin, aber starkes Heroin.
Ich wunsche, ich könnte etwas positiver erzählen, aber nichts ist passiert. Ach! Gestern habe ich geräuscherte Heringdosen in Lidl eingekauft. Sie waren fantastisch. Jetzt muss ich gehen. Ich habe zuviel zu tun. Und ich habe Hunger nach Fischsandwiches und Zigaretten!

Montag, 12. Juli 2010

Deprimiert

ES IST 04:09 Uhr früh. Ich fühle mich wie der Tod. Und ich schwitze noch wie eine Bulle (oder ein Schwein).
Gestern Abend schlief ich wie ein Schwein in Scheiße, aber Heute Abend bin ich übergeschlafen; deshalb bin ich hellwach. Die Nachtigall singt laut im Kirschenbaum neben meinem Fenster. Ich kann sie noch über dem Ventilatorlärm hören.
Ach! Ich weiß nicht, was zu sagen. War mein Post von Gestern so überwältigend langweilig? Oder nur kindisch? Nur ein Kommentar. Und was mit Paul McCartney und Michael Jackson. Das ist ein der bestes Videos aller Zeit und niemand hat nichts drüber zu sagen. Und keine Kommentare!
Ach! Es ist zu früh. Zu spät. Zu mitten drin.
Ich habe jetzt jedenfalls keinen Appetit. Im Ofen liegt ein Pizza - ja! von der Trattoria Alfredo! - aber ich habe nur ein Stückchen gegessen. Ich fühle mich Seelenkrank.
Meine Seele hat nichts zu sagen, also ich kann nur über blöden Dingen reden.
Ich habe keine Ahnung wie heiß es war, aber Gestern Nachmittag schwitzte ich so viel, es rann aus meinem Haar und meine Brille waren mit Schweißtropfen bedeckt. Wie abscheulich.
Jemand hat mir erzählt, wir könnten morgen einen Gewittersturm haben. Darauf hoffe ich viel.
Na ja ich muss fortgehen. Ich bin sehr müde. Ich wünsche Ihnen allen eine fantastische Woche.

Dienstag, 6. Juli 2010

Selbstmord



Der zweiter in sechs Monaten.

In Januar hat ein Freund sich vor einem U-Bahnzug geworfen.

In Juni schluckte noch einandere Pillen genug um ein Elephant zu töten.


Wann ich viel Heroin nahm, hatte ich zwei lesbische Freundinen, die ich Pinky und Perky hieß. Meine Freundin Mother Hubbard traf Pinky in der Nervenklinik. Pinky hat viele furchtbare psychologische Problemen. Sie ist paranoid Schizophren, mit schwerer Depression und Borderline-Persönlichkeitsstörung. Deshalb ist sie ein viel hilfsbedürftige Erwachsene. Die Lebensgeschichte Pinkys ist sehr sehr elend. Ich bin so stolz auf sie, die so viel überlebt hat. Sachen, die ich nicht überlegen könnte. Ich wurde mich nicht, wie Pinky, in der psychiatrischen Klinik finde. Ich wäre tot.

Wann Pinky hatte sich Perky getroffen waren wir alle so froh! Endlich hatte sie ihre Seelenverwante gefunden. Jemand, die Verständnis und Respekt hatte. Zusammen hatten sie Humor und Freundschaft und Begleitung und Liebe.
Pinky konnte nie mit einem Mann leben. Vielleicht mit dieser liebenswürdiger Frau könnte der Heilungsverlauf endlich anfangen.

Wir waren alle so erfreut für sie beide.

Pinky und Perky blieb miteinander sieben Jahre.

Die beiden hatten schwere psychologische Problemen. Perky litt an psychotischer Depression. Sie sagte, dass wann sie krank war, hörte sie Stimmen. Aber normalerweise war Perky freundlich und gemütlich. Ich liebte sie sehr.

Der bester Freund Perky hieß John. Ich traf ihn in der psychiatrischen Klinik, wo er Alkoholentzug machte. Er hatte auch Borderline-Persönlichkeitsstörung. Er nahm Antidepressiva und später auch Medikamente für Bipolare Störung. Authentische Manisch-depressive Erkrankung erlied er nicht, aber er erfuhr häufige Stimmungabänderungen.

In Januar, hörte ich, dass John tot war. Er hatte sich vor einem Zug geworfen.

Dies schmetterte Perky nieder. Außer ihre Partner, war John ihr bester Freund.

Und dann in Juni war Perky auch tot.

Die Beerdigung findet statt diese Woche.

Ich bin so ärgerlich auf Perky. Ohne sie, ich sehe nicht wie Pinky leben kann.

Wie traurig. Wie schmerzhaft. Wie elend.