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Freitag, 20. August 2010

Hammy im Winter


JA DER WINTER IST HIER. Hier kriecht er und schließt ein. Die Dunkelheit umgibt uns. Sie ist in der Luft. Der Duft von Freudenfeuer, der Gestank des Todes.
Das Herbst ist meine Lieblingsjahrzeit. Kürzer und kälter werden die Tage, sodass die wilde Hammy immer mehr lethargisch wird. Schließlich erkennt sie, dass die Zeit des großen Schlafes kommt. Behutsam verbarrikadet sie sich hinein. Alle Baueingänge blockiert sie, falls eine garstige Giftschlange sich im Tunnel schlängelt während die winzige Fättchen schläft.
Dann sinkt die kleine Hammy in einen tiefen Schlaf ab, nur ein paarmal pro Minute atmen, als die Körpertemperatur sinkt. Jedes vier bis acht Tagen wacht sie lang genug, um aus dem Bett in ihrem Badezimmer zu poltern. Jedenfalls macht sie Pipi, dann verschwindet ihr dicker Po in der Dunkelheit des tiefstenen Tunnels in dem Innersten ihrer Höhle.
Mit den Backebeutel ekstrem gepackt, kehrt sie rück, mit einem Gesicht voller Leckerbissen, darauf knabbert sie, bis das Schlaf bringt sie noch einmal über.
Wann der Bau sich wieder erwarmt, gräbt Hammy die Höhle wieder aus und ~ simsalabin! Ein helles Frühlingwelt voller Osterglocken und hummeln, waren Brisen flüstern durch die dicht-belaubten Bäumen. Zwergmäuse und Haselmäuse und Waldmäuse huschen miteinander in dem Zaun. Hurra! sagt Hammy, frische Samen! Dann trippelt sie weg in den glitzernden Sonnenschein.

Mittwoch, 4. August 2010

Sommer-Regen

ES REGNET. Ein warmer Sommerregenguss, mit Donner und Blitzen. Die Vogelein schweigen im Walde. Sogar der Zaunkönig, der neben der Hauptstraße tschilpt, wird still. Er ist der lauteste Vogel, der ich gehört habe. Jede Morgen zirpt er wie verrückt, über das Geräusch der Autos und Lastwagen, singt er klar. Aber nun verbirgt er sich im Gebüsch.

Und zehn Minuten später ist alles beendet. Nur wasserrennende Rinnsteine höre ich. Und der Wind in den Kirschenbaum. Kein Vogel singt, aber unsere Ringeltaube gurrt auf der Fernsehantenne. Ihre Silhouette sehe ich klar die Straße herüber.

Die Tropfen triefen, und im Garten stelle ich mich vor eine klitzekleine Waldmaus, die den dunstigen bemoosten Rasen herübertrippelt und piepst: "Ach! Ein spätes Frühstück! Viel Gewürm zu essen und Regentropfen zu trinken!"

Der Himmel ist noch dunkelgrau. Die Sonne scheint gold auf die Autos in der Straße. Im Hintergrund knattert noch der Donner...

... und ich schlief.

Und eine halbe Stunde später gurren die Tauben noch, und sogar zwitschert Seine Majestät der Zaunkönig wieder!

Dienstag, 13. Juli 2010

Marienkäfertotschläger!

HALLO LIEBE LEUTE! Heute Morgen fühle ich mich wieder frisch und unkompliziert. Es regnete während der Nacht. Heute ist es kühl und bequem.
Gestern war ein verschiedene Geschichte. Getrunken, rührselig und benebelt. In den vergangenen 12 Monaten sind 5, vielleicht 6 meiner Freunden gestorben. (Ich will nicht aufzählen.)
Mein Kopf ist ein Nest! Aber nicht mit Blaumeisebabys oder etwas shönes drin. Ein Nachtigallnest würde nett. Chogga, mein Nachbarnachtigall singt wundershön!
Ich meine: ich fühle mich beständig schuldig an idiotischen Dingen. Als ich 4 Jahre alt war, tötete ich versehentlich einen Marienkäfer, der ich in einem Glas mit Blätter usw als Haustier aufbewahrte. Das glas wurde zu heiß in der Sonne und der klitzekleine Käfer starb. Darüber war ich noch gestern schuldig. Und andere Sachen. Du musst verstehen dies ist nur selbstauferlegte psychologische Folter. Ein angeborener Teil der Depression.
Vor etwas 5 Jahre war ich ein bisschen paranoid und psychotisch. Und wann ich müde bin, spricht mein Hirrn noch die Blödheit. Stellen Sie vor ein Radio im Kopf, das zufällig Anzeigen spielt. Das höre ich noch im Kopf, wann ich müde bin. Nich "Stimmen" soviel als laute Denken. Aber es fühlt mehr wie hören als denken.
Gestern nahm ich Heroin genug den ganzen Tag lang unbewußt zu bleiben. Nicht sehr viel Heroin, aber starkes Heroin.
Ich wunsche, ich könnte etwas positiver erzählen, aber nichts ist passiert. Ach! Gestern habe ich geräuscherte Heringdosen in Lidl eingekauft. Sie waren fantastisch. Jetzt muss ich gehen. Ich habe zuviel zu tun. Und ich habe Hunger nach Fischsandwiches und Zigaretten!

Montag, 12. Juli 2010

Deprimiert

ES IST 04:09 Uhr früh. Ich fühle mich wie der Tod. Und ich schwitze noch wie eine Bulle (oder ein Schwein).
Gestern Abend schlief ich wie ein Schwein in Scheiße, aber Heute Abend bin ich übergeschlafen; deshalb bin ich hellwach. Die Nachtigall singt laut im Kirschenbaum neben meinem Fenster. Ich kann sie noch über dem Ventilatorlärm hören.
Ach! Ich weiß nicht, was zu sagen. War mein Post von Gestern so überwältigend langweilig? Oder nur kindisch? Nur ein Kommentar. Und was mit Paul McCartney und Michael Jackson. Das ist ein der bestes Videos aller Zeit und niemand hat nichts drüber zu sagen. Und keine Kommentare!
Ach! Es ist zu früh. Zu spät. Zu mitten drin.
Ich habe jetzt jedenfalls keinen Appetit. Im Ofen liegt ein Pizza - ja! von der Trattoria Alfredo! - aber ich habe nur ein Stückchen gegessen. Ich fühle mich Seelenkrank.
Meine Seele hat nichts zu sagen, also ich kann nur über blöden Dingen reden.
Ich habe keine Ahnung wie heiß es war, aber Gestern Nachmittag schwitzte ich so viel, es rann aus meinem Haar und meine Brille waren mit Schweißtropfen bedeckt. Wie abscheulich.
Jemand hat mir erzählt, wir könnten morgen einen Gewittersturm haben. Darauf hoffe ich viel.
Na ja ich muss fortgehen. Ich bin sehr müde. Ich wünsche Ihnen allen eine fantastische Woche.